Orchester mit Chor

Chichester Psalms

Chornoten Chichester PsalmsChichester Psalms

In Three Movements
‚Jeden Sommer mobilisiert die Kathedrale von Chichester im englischen Sussex zusammen mit ihren Nachbarn aus Winchester und Salisbury alle Kräfte und stemmt eines der wichtigsten Krichenusikfestivals Großbritanniens (Southern Cathedral“s Festival). Für das Festival im Jahr 1965 wurde Leonard Bernstein mit einer Komposition beauftragt – der Anlass für die inzwischen sehr populären Chichester Psalms.

Das dreiteilige Werk basiert auf hebräischen Psamltexten, die Bernstein selbst zusammenstellte und die seinen liturgischen Charakter unterstreichen. Bernstein war im Entstehungsjahr der Chichester Psalms für ein Sabbatjahr von seinen Aufgaben beim New York Philhamonic Orchestra befreit, und diese Gelegenheit nutzte er zum Komponieren. Er berichtet: “Damals habe ich fast das ganze Jahr nur Zwölftonmusik und noch experimentellere Sachen geschrieben. Ich war glücklich, diese neuen Klänge zum Vorschein bringen zu können; doch nach etwa sechs Monaten Arbeit habe ich alles weggeworfen. Das war nicht meine Musik; sie war nicht aufrichtig. Und als Folge davon entstanden die Chichester Psalms – sicher das eingängigste B-dur-artig tonale Stück, das ich je geschrieben habe.“‘
Komponist: Leonard Bernstein, Herausgeber / Notenverlag: Boosey & Hawkes, Edition: Partitur und Stimmen,
Verfügbar als: : nur Gedruckt – kein Notendownload – Gesang (hoch), Gemischter Chor und Orchester

Requiem

Chornoten RequiemRequiem

Teil I: Schwarz vor Augen… * Teil II: …und es ward Licht!
‚Vom Loslassen(Zur Auswahl der Texte)Bei der Auswahl der Texte habe ich mich von der Idee des “Loslassens“ treiben und inspirieren lassen. Es erscheint mir als einer der wesentlichen Aspekte beim Sterben, aber auch im Leben. Viel zu sehr klammern sich wir Menschen an etwas einmal Erreichtes, seien es nun materielle oder ideelle Werte oder seien es auch Beziehungen jedweder Art. Wir können und wollen davon nicht loslassen, so, als hinge unser Leben davon ab. Da wir das Loslassen spätestens in der Stunde des Todes praktizieren werden, könnten wir vielleicht im Leben schon einmal damit beginnen. “Die Schlüssel zu meiner Tür gebe ich zurück“ beschreibt Tagore diesen Abschied mit ganz einfachen, aber umso eindringlicheren Worten. Ich habe diesen Text einem Tenorsolo übertragen. Dabei stelle ich mir vor, so steht es auch an einer Stelle in der Partitur, dass sich der Protagonist “wie in einem Meer“ von Stimmen befindet, in welches er nun nicht etwa ertrinkend, sondern völlig entspannt eintauchen wird.

Noch knapper und einfacher beschreibt das Loslassen der Psalm 90, Vers 12“Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.“Schlichter kann man es nicht sagen. Ich lasse das Requiem mit einer Solo-Knabenstimme beginnen, die den Anfang dieses Psalms auf einer einzigen Note, der Note a, vorträgt. Damit ist eigentlich alles gesagt. Am Ende schließt sich dieser Kreis, wenn der Psalm erneut erklingt und in ein strahlendes “Lux aeterna“ mündet.

Die Texte, die dazwischen erklingen und das Phänomen des Loslassens in unterschiedlichsten Farben leuchten lassen, stammen zum einen aus der lateinischen Liturgie der Messa da Requiem (In Paradisum, Libera me, Requiem aeternam, Mors stupebit), zum anderen Teil von den Dichtern Joseph von Eichendorff, Hermann Hesse, Rabindranath Tagore und Rainer Maria Rilke.

Allen Texten haftet gemeinsam etwas Positives an, den Tod als etwas Organisches im großen Weltgefüge zu betrachten, wenn Hesse etwa schreibt “Entreiß dich, Seele, nun der Zeit, entreiß dich deinen Sorgen und mache dich zum Flug bereit in den ersehnten Morgen.“ Oder an anderer Stelle: “Und die Seele unbewacht will in freien Flügeln schweben, um im Zauberkreis der Nacht tief und tausendfach zu leben.“ Oder bei Joseph von Eichendorff ergibt sich bereits beim Lesen ein ferner Gesang, wenn er schreibt: “Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus. Flog durch die stillen Lande, als flöge sie nach Haus.“Da schwingt viel romantisch beladenes Abendland mit, aber auch ein universeller Geist, fernab einzelner Kulturen und Religionen.

Am Anfang war der KlangNoch bevor jedwedes Wort, jedwede sinnbeladene Floskel von Stimmbändern geformt wurde, gab es den Klang, die Schwingung, den Ton.

Wobei wir wieder zur Musik kommen.

Ich habe in meiner Studienzeit und auch noch später aktiv am zeitgenössischen Musikleben teilgenommen, sowohl als Schlagzeuger, als auch als Dirigent und Komponist. Meine ersten Partituren sahen abenteuerlich aus, so voll waren sie von unzähligen kleinen schwarzen Kugeln übersät, kein Rhythmus konnte kompliziert genug sein, keine Stimmlage extrem genug und keine Harmonie dissonant genug. Dem Spiel mit den unterschiedlichen Parametern, die in der seriellen Musik völlig gleichberechtigt nebeneinander stehen, habe ich mich vehement zugewandt, ebenso wie den aleatorischen Prinzipien und der sogenannten Minimal Music. Dann bin ich ausgewandert und habe meinen Wohnsitz nach Spanien verlegt, von wo aus ich jahrelange Reisen nach Indien, Afrika und Südamerika unternommen habe. Mitunter habe ich meinen Wohnsitz über mehrere Jahre im außereuropäischen Raum gehabt.

Dadurch sind die Strömungen der zeitgenössischen Musik mitunter nur sehr vage und entfernt an mir vorbeigezogen. Was ich vielmehr in mir aufnahm, waren die anderen, jeweils neuen Kulturen für mich, in denen ich versuchte, so gut es eben ging, einzutauchen. Ich erlernte die Sprachen, kam mit Musikern aller Schichten und Stile in Kontakt, die ein anderes kulturelles Erbe als ich hatten und war berauscht von der Vielfalt der künstlerischen Potentiale. Doch je entfernter ich mich von meinem musikalischen Erbe, dem des Abendlands, befand, desto tiefer drang dieses mit all seiner Macht in mein Bewusstsein zurück. Man stelle sich vor, man sitzt irgendwo im brasilianischen Urwald, umgeben von ausgelassenem Indianergeheul und bekommt durch Zufall die Möglichkeit zugespielt, Beethovens letzte Streichquartette zu hören. Das kann einem schlicht das Herz zerreißen. Das gleicht einer Identitätskrise.

Man kann es auch als Katharsis bezeichnen. Wie auch immer, meine “neuerliche“ Beschäftigung mit dem “alten“ Land ließ es mir nicht zu, dort anzuknüpfen, wo ich als kühner Student die musikalischen Parameter der sogenannten Neuen Musik traktierte. Es musste ein anderer Ansatz ein, ein ganz behutsamer Ansatz, der sich wieder ins Abendland vortastet, ein Ansatz, der die Tradition wieder aufnimmt und versucht, sie ganz vorsichtig zu entblättern und ihnen den Atem der Gegenwart einzuhauchen.

Wissend, dass ich damit nichts Revolutionäres oder gar Skandalöses auslösen werde, bin ich dennoch sehr zuversichtlich, weil ich mich mit dem Vokabular in meiner Musik dieses Requiems auf Bahnen bewege, das keinen Ballast, keine komplexen Strukturen transportieren und vermitteln möchte, sondern weil ich vielmehr versuche, mit der Naivität eines “Heimkehrers“ die Botschaft der Texte in Klänge zu formen.

Harald Weiss, Colonia de San Pedro, März 2009′
Komponist: Harald Weiss, Herausgeber / Notenverlag: Schott Musik, Edition: Studienpartitur,
Verfügbar als: : Gedruckt und Notendownload – Soli, Gemischter Chor, Flügelhorn und Kammerorchester

Chichester Psalms

Chornoten Chichester PsalmsChichester Psalms

In Three Movements
‚Knabenstimme, gemischter Chor (SATB) und Orchester, oder Sopran, gemischter Chor (SATB), Harfe, Orgel und Schlagzeug – hebräisch

Jeden Sommer mobilisiert die Kathedrale von Chichester im englischen Sussex zusammen mit ihren Nachbarn aus Winchester und Salisbury alle Kräfte und stemmt eines der wichtigsten Krichenusikfestivals Großbritanniens (Southern Cathedral“s Festival). Für das Festival im Jahr 1965 wurde Leonard Bernstein mit einer Komposition beauftragt – der Anlass für die inzwischen sehr populären Chichester Psalms.
Das dreiteilige Werk basiert auf hebräischen Psamltexten, die Bernstein selbst zusammenstellte und die seinen liturgischen Charakter unterstreichen. Bernstein war im Entstehungsjahr der Chichester Psalms für ein Sabbatjahr von seinen Aufgaben beim New York Philhamonic Orchestra befreit, und diese Gelegenheit nutzte er zum Komponieren. Er berichtet: “Damals habe ich fast das ganze Jahr nur Zwölftonmusik und noch experimentellere Sachen geschrieben. Ich war glücklich, diese neuen Klänge zum Vorschein bringen zu können; doch nach etwa sechs Monaten Arbeit habe ich alles weggeworfen. Das war nicht meine Musik; sie war nicht aufrichtig. Und als Folge davon entstanden die Chichester Psalms – sicher das eingängigste B-dur-artig tonale Stück, das ich je geschrieben habe.“‘
Komponist: Leonard Bernstein, Herausgeber / Notenverlag: Boosey & Hawkes, Edition: Partitur,
Verfügbar als: : nur Gedruckt – kein Notendownload – Solo, Gemischter Chor und Orchester

Das verratene Meer

Chornoten Das verratene MeerDas verratene Meer

‚Musikdrama in 2 Akten nach dem Roman “Gogo No Eiko“ (Der Seemann, der die See verriet) Soli, Chor und Orchester‘
‚Wörtlich übersetzt ist das Libretto ein “kleines Buch“, ein “Büchlein“. Doch nicht irgendein Büchlein. Seit es Opern gibt, gibt es die Textbücher dazu. Oft erzählen die Universalsprache Musik und der Ausdruck der Darsteller die Geschichte, auch wenn man die Worte nicht versteht. Trotzdem ist ein Libretto sehr hilfreich für das Verständnis der Details. Gerade dann, und das fast immer, wenn die Oper in der Originalsprache aufgeführt wird. In den Libretti ist in der Regel das Original der Übersetzung gegenübergestellt. Sie können so problemlos parallel Handlung und Inhalt folgen. In den meisten Fällen existiert das Textbuch Oper bevor die Musik dazu komponiert wird. Spannende und dramatische Geschichten bilden die Grundlage für faszinierende Opernkompositionen.‘
Komponist: Hans Werner Henze, Herausgeber / Notenverlag: Schott Musik, Edition: Textheft, 9783795733650
Verfügbar als: : nur Gedruckt – kein Notendownload – Soli, Chor und Orchester

Missa B-Dur Hob.XXII:13

Chornoten Missa B-Dur Hob.XXII:13Missa B-Dur Hob.XXII:13

Schöpfungsmesse
Urtext der Haydn-Gesamtausgabe. Sopran solo, Alt solo, Tenor solo, Bass solo, Gemischter Chor-SATB, Oboe (2), Klarinette in b (2), Fagott (2), Horn (2), Clarin-Trompete (2), Pauke, Streicher, Basso continuo
Komponist: Joseph Haydn, Herausgeber / Notenverlag: Bärenreiter Verlag, Edition: Einzelstimme Basso Continuo,
Verfügbar als: : nur Gedruckt – kein Notendownload – Soli, Gemischter Chor Orchester und Basso Continuo

Wie der Hirsch schreit

Chornoten Wie der Hirsch schreitWie der Hirsch schreit

Der 42. Psalm
‚Psalmtexte inspirierten Mendelssohn während seines ganzen Schaffens, und er hinterliess neben A-cappella-Sätzen fünf große Orchesterpsalmen. Schumann bewertet 1837 Psalm 42 als die “höchste Stufe, die er [Mendelssohn] als Kirchenkomponist, ja die die neuere Kirchenmusik überhaupt erreicht hat“. Soli STTBB, Coro SATB, 2 Fl, 2 Ob, 2 Clt, 2 Fg, 2 Cor, 2 Tr, 3 Trb, Timp, 2 Vl, Va, Vc, Cb, Org‘
Komponist: Felix Mendelssohn Bartholdy, Herausgeber / Notenverlag: Carus-Verlag, Edition: Einzelstimme Violine 2,
Schwierigkeitsgrad: Recht schwer (4/6)

Verfügbar als: : nur Gedruckt – kein Notendownload – Soli, Gemischter Chor Orgel und Orchester

Christkindl-Messe für gemischten Chor, Orchester und Orgel

Chornoten Christkindl-Messe für gemischten Chor, Orchester und OrgelChristkindl-Messe für gemischten Chor, Orchester und Orgel

Komponist: Joseph Kronsteiner, Herausgeber / Notenverlag: Doblinger Musikverlag, Edition: Einzelstimme Violine 1,
Verfügbar als: : nur Gedruckt – kein Notendownload – Gemischter Chor Orgel und Orchester

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